Graubünden 1951. Margrith ist die Rebellion in Person. Ständig schreibt sie suspekte Texte und vernachlässigt ihre Pflichten als Mutter und Hausfrau. Nicht einmal ihr Ehemann Paul, ein Staubsaugervertreter, vermag sie an ein anständiges Leben zu gewöhnen. Als sie sich das Leben nehmen will und in die psychiatrische Klinik gebracht wird, geschieht das Unerwartete. Im Irrenhaus hinter Mauern und Gittern beginnt sie ihre neugewonnene Freiheit zu lieben.

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Rezensionen
„Dies ist eine meisterhaft erzählte, ergreifende Geschichte eines schweren Frauenlebens.”
Jules Angst, Honorarprofessor der Universität Zürich

„Anrührend und wunderschön.”
K. Trometer, Germanistin

„Jeder Satz ist wie ein Pinselstrich. Am Ende entsteht ein wunderbares Gemälde.”
Gabi Baur, Unternehmerin

„Die Sprache ist sehr klar und schön.”
Lotte Voer, Literaturwissenschaftlerin

„Diese Geschichte zieht einen in den Bann und ist physisch spürbar.”

A. Walter, Germanistin

„Um das Gleichgewicht nicht zu verlieren, braucht ein Schiff den Ballast im Laderaum unter Deck. Das ist eigentlich das wichtigste im Schiff – sonst wird es umkippen. Im Schreiben wird diese Rolle von den Details gespielt, die den ganzen Text glaubwürdig machen. Nicht das Sujet, nicht die Ideen. Nur die Details , die nicht zu erfinden sind, machen die Worte glaubwürdig. Diese Details lassen den Text, wie ein Schiff, nicht sinken, sondern schwimmen. Das Wortschiff von Iris Muhl wird in die offene See stechen und weite Reise machen, weil es mit genauen und präzisen Details beladen ist. Man kann nicht erfinden, dass eine Schreibmaschine so klappert, wie das Besteck im Speisesaal, wo man mit zwei Löffeln isst, weil die Gabeln und Messer in der Irrenanstalt verboten sind.”
Mikhail Shishkin, preisgekrönter Bestsellerautor